Hinweise und Informationen

„Die Entscheidung für diesen Entwurf fiel relativ zügig“, stellt die Vorsitzende der Preisrichter, Beatrice Soltys fest. Gemeinsam mit ihren Kolleginnen und Kollegen hatte sie bereits am Donnerstag die einzelnen Modelle der teilnehmenden Architekturbüros begutachtet und bewertet. Dabei spielten Kriterien, wie eine gute Planung, Nachhaltigkeit, die Wirtschaftlichkeit und die nahtlose Einbindung in die Städteplanung der Stadt Plochingen eine wichtige Rolle. „Der Entwurf des Architekturbüro Lederer + Ragnarsdóttir + Oei hat alle Rahmenbedingungen erfüllt und gleichzeitig den nötigen Raum gelassen, um trotzdem für zukünftige Detailplanungen flexibel zu bleiben.“

 

So ist geplant, das neue Musikzentrum in zwei Gebäude aufzuteilen. Zum einen soll ein fünfstöckiges Bettenhaus entstehen, in dem insgesamt 90 Betten und eine Gastronomie untergebracht werden. Direkt daneben, durch einen kleinen Innenhof abgegrenzt soll das Musik- und Probengebäude entstehen. Laut Modell sind hier ein großer Orchestersaal, ein kleiner Probesaal, mehrere Probe- und Seminarräume, sowie die Kantine mit Freibereich eingeplant. Auch ein zusätzliches Parkhaus ist angedacht. Das sei allerdings ein Bauprojekt der Stadt, wie Plochingens Bürgermeister Frank Buß feststellt.

„Ich denke, gerade die klare Trennung zwischen privaten und Proberäumen ist für die Musiker sehr wichtig“, so Jórunn Ragnarsdóttir, Architektin und Geschäftsleiterin des Architekturbüros Lederer + Ragnarsdóttir + Oei.

Die öffentliche Vorstellung der insgesamt 17 am Wettbewerb beteiligten Architekturmodelle findet von Samstag, 6. Febr. bis Freitag, 12. Febr. in der Stadthalle in Plochingen statt. Alle Besucher sind willkommen.